Das Nachdenken über die Zukuft braucht ein Gerüst

Das Rahmenwerk für eine Menschheitsgeschichte

Homo Dividuum liefert ein Deutungsrahmen für Ursprung, Gegenwart und Zukunft des Menschen im technischen Zeitalter. Es ist ein Zukunfts- und Denkuniversum, das aus systemischen Beobachtungen, spirituellen Erfahrungen von Verbundenheit und den technologischen Entwicklungen des 21. Jahrhunderts eine neue Erzählung vom Menschen und der Menschheit entwickelt.

Eine Meta-Erzählung des 3. Jahrtausends sollte jedoch nicht linear erzählt werden. Sie braucht keine einfache Fortschrittserzählung nach dem Muster: Früher primitiv, heute digital, morgen erlöst. Homo Dividuum folgt folgender Logik: Aus Vernetzung entsteht Komplexität. Aus Komplexität entsteht Chaos. Aus Chaos entstehen neue Ordnungen. Aus neuen Ordnungen entsteht Bewusstsein. Das heißt: Die Welt zerfällt nicht nur. Sie reorganisiert sich. Der Mensch verliert nicht nur Kontrolle. Er entfaltet sich in neue Formen von Wirkmächtigkeit und Verantwortung.

Ein Rahmenwerk gibt keine fertigen Antworten vor. Es schafft eine Ordnung, in der Fragen, Begriffe, Perspektiven und Widersprüche miteinander in Beziehung treten können. Homo Dividuum stellt solch eine Struktur bereit, um den Menschen im 3. Jahrtausend nicht nur zu beschreiben, sondern in seiner möglichen Entwicklung verstehbar zu machen. Es versteht sich deshalb nicht als geschlossenes System, sondern als Denkgerüst für eine Menschheitsgeschichte, die erst im gemeinsamen Weiterdenken Gestalt annimmt.