Warum Homo Dividuum?

Eine persönliche Annäherung.

Ich verstehe mich nicht als isoliertes, in sich abgeschlossenes Individuum. Ich verstehe mich als ein im sozialen Raum verteiltes Dividuum: als Teil eines gröeren Ganzen, als Mensch unter Menschen, als Gegenwart in einer langen Geschichte der Menschheit.

Ich bin einer von mehr als acht Milliarden Menschen, die heute auf der Erde leben, und einer von rund hundert Milliarden Menschen, die jemals gelebt haben. Irgendwann werde auch ich, wie so viele vor mir, Geschichte sein.

Doch welche Geschichte ist das, in der wir leben? Welche Geschichte der Menschheit erzählen wir uns heute als westliche Gesellschaft? Welche Rolle spielt der einzelne Mensch darin? Und wie kann er in einer global vernetzten, technisch hochkomplexen Welt überhaupt wirksam werden?

Mit Homo Dividuum betreibe ich philosophische Grundlagenforschung zum Wesen des Menschen und zur Zukunft der Menschheit in einer hochtechnologisierten Welt.

Mein Fokus liegt auf der Wirkmächtigkeit des Einzelnen im Spannungsverhältnis von Technologie und Gesellschaft: auf dem Menschen, der nicht außerhalb des grooßen Ganzen steht, sondern in ihm handelt, denkt, fühlt, entscheidet und Zukunft mitgestaltet.