Abhängigkeit |
Abhängigkeit entsteht, wenn die Handlungsfähigkeit eines Menschen oder Systems wesentlich auf Ressourcen, Beziehungen oder Infrastrukturen beruht, die es nicht selbst kontrolliert. In Homo Dividuum ist Abhängigkeit kein Ausnahmezustand, sondern eine Grundbedingung des vernetzten Menschen, die problematisch wird, sobald Alternativen, Transparenz und Mitgestaltung fehlen. |
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Abonnement |
Ein Abonnement (Abo) ist ein auf Dauer angelegtes Zugangs- und Austauschverhältnis zwischen Anbieter und Nutzer. In Homo Dividuum ersetzt es zunehmend Besitz durch zeitweilige Verfügbarkeit und erzeugt komfortable, aber dauerhafte wirtschaftliche und technologische Abhängigkeiten. |
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Abonnent |
Ein Abonnent erhält gegen eine regelmäßig wiederkehrende Zahlung Zugang zu Inhalten, Produkten oder Diensten. In Homo Dividuum wird er dadurch dauerhaft an Plattformen, technische Produkte oder Versorgungssysteme gebunden und vom einmaligen Käufer zum fortlaufend Nutzer von Konsumwelten. |
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Account |
Ein Account ist ein persönlicher Zugang zu einem digitalen Dienst, der eine Person identifiziert und ihre Berechtigungen, Daten und Aktivitäten verwaltet. In Homo Dividuum fungiert er als Eintrittskarte zu digitalen Gated Communities, deren Betreiber festlegen, wer teilnehmen darf und unter welchen Bedingungen der Zugang bestehen bleibt. |
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Achievement Unlocked |
Ein Achievement markiert eine erstmalig erreichte Leistung, Kompetenz oder Erfahrung. Das erste Mal verändert die neuronale Vernetzung der Psyche unumkehrbar. In einem Compuerspiel bedeutet Achievement Unlocked, etwas wurde freigeschaltet und damit zugänglich, das anschließend nicht mehr unbekannt werden kann. Das erste Freischalten bleibt dauerhaft im Profil sichtbar. Es lässt sich mit der dritten Stufe des Modells der Wissensentwicklung vergleichen. |
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Agent |
Eine handlungsfähige Entität, die wahrnimmt, entscheidet und Wirkungen auslöst. Im technologischen Kontext können auch Maschinen zu Akteuren mit einer begrenzten Eigenlogik werden. In Homo Dividuum stellt SoloS einen Agenten dar. |
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Algorithmische Macht |
Algorithmische Macht ist die Fähigkeit digitaler Systeme, durch Auswahl, Bewertung und Vorhersage Handlungsmöglichkeiten zu ordnen. In Homo Dividuum wirkt sie meist unsichtbar, weil Algorithmen nicht offen befehlen, sondern bestimmen, welche Informationen, Angebote und Entscheidungen einem Menschen überhaupt begegnen. |
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Algorithmus |
Eine festgelegte Folge von Regeln, mit der Eingaben verarbeitet und in Ergebnisse überführt werden. In digitalen Systemen entscheiden Algorithmen zunehmend darüber, welche Informationen sichtbar werden, welche Möglichkeiten angeboten und welche Handlungen wahrscheinlich gemacht werden. |
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Algospeak |
Algospeak, eine Wortkombination aus Algorithmus und speak, englisch für sprechen, bezeichnet Ersatzwörter, Codes und Umschreibungen, die verwendet werden, um automatische Moderation oder Reichweiteneinschränkungen auf Plattformen zu umgehen. Im Algospeak wird der Algorithmus als unsichtbarer Dritter jedes Gesprächs mit einem sprachlichen Workaround umgangen. |
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Alignment |
Alignment bezeichnet die Ausrichtung der Ziele und Handlungen eines Akteurs oder Systems an bestimmten menschlichen Werten und gesellschaftlichen Erwartungen. In Homo Dividuum betrifft diese Aufgabe nicht nur Künstliche Intelligenz, sondern ebenso Menschen, Unternehmen und Institutionen, deren jeweilige Interessen innerhalb gemeinsamer Systeme miteinander abgestimmt werden müssen. |
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Allmächtige Menschheit |
Der technologisch hochgerüstete Mensch mit gottgleicher Schöpfungsmacht ist zu einer planetaren Macht geworden. Der Aufstieg und Herrschaftsanspruch der Menschheit wird dabei durch "intelligente Brutalität" und technologische Erweiterung vorangetrieben. |
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Ambivalenz |
Ambivalenz ist das gleichzeitige Bestehen widersprüchlicher Gefühle, Bewertungen oder Handlungsimpulse. In Homo Dividuum bildet die Fähigkeit, solche Spannungen auszuhalten, eine Voraussetzung psychischer Reife und offener Wirklichkeitsdeutung. |
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Analog |
Analog bezeichnet kontinuierliche, körperliche und materiell verlaufende Vorgänge, die nicht aus eindeutig getrennten Einzelwerten bestehen. In Homo Dividuum ist das Analoge nicht das Gegenteil des Wirklichen, sondern jene vieldeutige und fließende Lebenswelt, die durch digitale Modelle nur ausschnitthaft abgebildet werden kann. |
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Anerkennung |
Anerkennung ist die soziale Bestätigung, als Person, Leistungsträger oder Mitglied einer Gemeinschaft wahrgenommen und wertgeschätzt zu werden. In Homo Dividuum wirkt sie als psychische Rückkopplung, die Selbstbild, Zugehörigkeit und Verhalten prägt. |
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Angriff auf die Zivilgesellschaft |
Ein Angriff auf die Zivilgesellschaft richtet sich gegen Unabhängigkeit nicht-staatlicher Organisationen, öffentliche Debatten und freiwillige gesellschaftliche Selbstorganisation. In Homo Dividuum kann Zensur solche öffentlichen Räume schwächen, indem sie Sichtbarkeit entzieht, Informationen unterdrückt und kritische Rückkopplung verhindert. |
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Anleitung zum Ausbrechen |
Eine Anleitung zum Ausbrechen beschreibt Strategien, mit denen vorgegebene Denk-, Zugangs- oder Handlungs-schranken erkannt und verlassen werden können. In Homo Dividuum zielt sie nicht auf Regellosigkeit, sondern auf die bewusste Rückgewinnung von Autonomie innerhalb geschlossener Wirklichkeitsräume. |
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Anonymität |
Anonymität bezeichnet einen Zustand, in dem die Identität eines Akteurs nicht oder nur schwer zugeordnet werden kann. In Homo Dividuum schützt sie freie Äußerung und Privatsphäre, kann jedoch zugleich Verantwortung und soziale Rück-kopplung schwächen. |
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Anschlussfähigkeit |
In einer hochtechnologischen Welt spielt die Anschlussfähigkeit nicht nur für Maschinen, sondern auch für Menschen. Das technologische Einzelteil, aber auch der einzelne Mensch wird in ein übergeordnetes System anschlussfähig gemacht. Seine Bedeutung entsteht zunehmend aus seinen Verbindungen, seiner Lesbarkeit und seiner Kompatibilität mit anderen Einheiten. Das ist die Grundidee der Konzeptes des Dividuum. |
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Anthropozän |
Das Zeitalter, in dem die Menschheit selbst zu einer geologischen und planetaren Wirkkraft geworden ist. Natur erscheint nicht mehr als bloße Umwelt, sondern als ein vom Menschen mitgeformtes System. In Homo Dividuum markiert das Anthropozän jenen Entwicklungspunkt, an dem die Menschheit ihre planetare Schöpfungs- und Zerstörungskraft erkennen und Verantwortung für deren Folgen übernehmen muss. |
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Apokalypse |
Eine Apokalypse ist die Vorstellung einer umfassenden Zerstörung oder radikalen Umwandlung der bestehenden Welt. In Homo Dividuum verdichtet das Konzept der Apokalypse Zukunftsängste zu einer dramatischen Enderzählung, die den offenen evolutionären Wandel auf Untergang oder Erlösung reduziert. |
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Apokalypse von HoloH |
Die Apokalypse von HoloH beschreibt Dynamiken durch die das globale System von HoloH außer Kontrolle gerät. Der apokalyptische Moment wäre der Punkt, an dem miteinander gekoppelte technologische, politische, wirtschaftliche, ökologische und informationelle Feedbackschleifen eine Eigendynamik entwickeln, die ihre menschlichen Akteure nicht mehr beherrschen. Ab diesem Punkt erleidet HoloH einen Kontrollverlust über sich selbst. |
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Archetyp |
Ein wiederkehrendes symbolisches Grundmuster menschlicher Erfahrung, etwa die Mutter, der Held, der Schatten oder der Weltenbauer. Archetypen verdichten universelle Erfahrungen zu Bildern und Rollen, die in unterschiedlichen Kulturen immer wieder neu ausgestaltet werden. |
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Architektur der Ersterfahrung |
Die Architektur der Ersterfahrung besteht aus den Prozessschritten Soft Launch, Sneak Preview, First-Time User Experience, First Playthrough und Core Memory. Bei einer Ersterfahrung taucht etwas Neues in unserem Leben auf, wir erleben es zum ersten Mal, machen uns dabei ein erstes Bild davon. Dieses erste Erleben prägt, wie sich jedes weitere Mal für uns anfühlt. Spätere Wiederholungen (New Game Plus) finden bereits mit dem erworbenen Wissen und den emotionalen Spuren des ersten Durchlaufs statt. |
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Architektur der Kontrolle |
Die Architektur der Kontrolle ist das Geflecht aus Regeln, Standards, Institutionen, Schnittstellen und Algorithmen, das gesellschaftliches Verhalten ermöglicht und begrenzt. In Homo Dividuum wirkt Kontrolle besonders wirksam, wenn sie nicht als äußerer Zwang erscheint, sondern bereits in die technische und soziale Umgebung eingebaut ist. |
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Architektur der Wirklichkeit |
Architektur der Wirklichkeit bezeichnet in Homo Dividuum das Zusammenspiel verschiedener Wirklichkeitsebenen, die auf unterschiedlichen Formen von Wahrnehmung, Deutung, sozialer Abstimmung und technischer Verarbeitung beruhen. Die Ebenen bestehen nicht getrennt nebeneinander, sondern bauen aufeinander auf, überlagern sich und wirken durch fortlaufende Rückkopplungen gegenseitig aufeinander ein. |
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Atheismus |
In Homo Dividuum bezeichnet Atheismus die Haltung, die Existenz von Göttern nicht anzunehmen. Er beendet jedoch nicht die menschliche Suche nach Sinn und Meta-Erzählungen, sondern verlagert die Verantwortung für Weltdeutung und Zukunftsgestaltung stärker auf den Menschen selbst. |
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Aufklärung |
Die erste Aufklärung befreite das Individuum von äußeren Autoritäten. Eine zweite Phase der Aufklärung, die Homo Dividuum vertritt, macht sichtbar, welche inneren, sozialen, memetischen und technischen Kräfte dieses Individuum überhaupt hervorbringen. |
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Aufmerksamkeit |
Aufmerksamkeit ist die begrenzte Fähigkeit, bestimmte Wahrnehmungen und Informationen auszuwählen und andere auszublenden. In Homo Dividuum wird sie zur umkämpften psychischen Ressource, weil ihre Lenkung darüber entscheidet, welche Gedanken, und damit welche Meme in das Weltmodell eines Menschen eindringen können. |
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Aufmerksamkeits-ökonomie |
Die Aufmerksamkeitsökonomie beschreibt einen Wettbewerb um die begrenzte Wahrnehmungs- und Verarbeitungsfähigkeit von Menschen. In Homo Dividuum wird Aufmerksamkeit zur wirtschaftlich verwertbaren Ressource, deren Lenkung darüber entscheidet, welche Meme, Produkte und Wirklichkeiten gesellschaftlich wirksam werden. |
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Augmented Reality (AR) |
Die digitale Erweiterung der sinnlich wahrgenommenen Welt durch eingeblendete Informationen und virtuelle Objekte. Wirklichkeit wird zur technisch ergänzten Benutzeroberfläche. |
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Aura |
Aura bezeichnet die wahrgenommene Ausstrahlung eines Menschen im vernetzten sozialen Raum, die aus Selbstdarstellung, Fremdwahrnehmung und öffentlicher Rückmeldung entsteht. Sie ist eine selbstbestimmtere Form des Social Scoring: ein fortlaufend erzeugter sozialer Punktestand einer Personal Brand. |
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Außenwelt |
Die Außenwelt ist die physische und soziale Umgebung, der ein Mensch begegnet und auf die er handelnd einwirkt. In Homo Dividuum wird sie nicht unmittelbar erfahren, sondern durch Wahrnehmung und Weltmodelle in eine erlebbare Innenwelt übersetzt. |
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Authentizität |
Authentizität bezeichnet das Erleben, dass Selbstdarstellung, innere Überzeugungen und tatsächliches Handeln miteinander übereinstimmen. In Homo Dividuum bedeutet sie nicht, ein unveränderliches wahres Ich sichtbar zu machen, sondern die unterschiedlichen Anteile des Dividuums bewusst und glaubwürdig miteinander zu verbinden. |
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Autokratie |
Eine Herrschaftsform, in der politische Macht bei einer Person oder wenigen Akteuren konzentriert ist und gesellschaftliche Rückkopplung begrenzt wird. Steuerung ersetzt Aushandlung. |
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Automatisierung |
In Homo Dividuum bedeutet Automatisierung, wiederkehrende körperliche, organisatorische oder geistige Tätigkeiten auf technische Systeme zu übertragen. Mit zunehmender Digitalisierung übernehmen Maschinen nicht nur Arbeitsschritte, sondern auch Wahrnehmungs-, Bewertungs- und Entscheidungsprozesse. |
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Autonome Maschinen |
Autonome Maschinen sind technische Systeme, die mittels Sensorik ihre Umwelt wahrnehmen, Ziele verfolgen und Handlungen ohne fortlaufende menschliche Anweisung ausführen. In Homo Dividuum werden sie zu eigenständig agierenden Akteuren, sobald sie Wahrnehmung, Weltmodell und Entscheidung miteinander verbinden. |
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Autonomie |
Die Fähigkeit eines Menschen oder Systems, auf Grundlage eigener Maßstäbe zu entscheiden und zu handeln. Im Homo Dividuum bedeutet Autonomie keine vollständige Unabhängigkeit, sondern bewusste Selbststeuerung innerhalb unvermeidbarer sozialer und technologischer Abhängigkeiten. |
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Autonomie des Digitalen |
Die Autonomie des Digitalen bezeichnet die zunehmende Verselbstständigung digitaler Systeme gegenüber ihrer unmittelbaren menschlichen Steuerung. In Homo Dividuum entsteht sie, wenn Algorithmen und Künstliche Intelligenzen nach ihrer eigenen technischen Logik auswählen, entscheiden und miteinander interagieren. |
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Autorität |
Autorität ist anerkannter Einfluss, der auf Wissen, Erfahrung, Amt, Vertrauen oder gesellschaftlicher Stellung beruhen kann. In Homo Dividuum bleibt sie legitim, solange sie überprüfbar ist, Rückkopplung zulässt und nicht mit Unfehlbarkeit verwechselt wird. |
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Avatar |
Ein Avatar ist die visuelle oder körperähnliche Repräsentation eines Menschen in einem digitalen Raum. In Homo Dividuum ermöglicht er dem Menschen, einzelne Aspekte seiner Identität aus dem biologischen Körper herauszulösen, zu gestalten und gleichzeitig in unterschiedlichen virtuellen Welten auftreten zu lassen. |